Frankfurt am Main & Wiesbaden

27. Februar 2009

Da ich in Frankfurt selbst und in Sofia nicht dazu gekommen bin meine Erzählungen direkt online zu stellen, sondern ich sie nur offline hatte, werde ich das jetzt Stück für Stück nachholen:

URLAUB! – Das war mein Gedanke als ich am Freitag endlich Feierabend hatte. 1 ½ Wochen habe ich nun Urlaub. Dank einer Einladung und günstigen Flugtickets werde ich auch wieder vereisen. Die Hauptstadt Bulgariens – Sofia – ist mein Ziel. Davor mache ich noch einen kleinen Abstecher zu meinem Ex-Mitbewohner der inzwischen in Frankfurt am Main lebt.

Ich habe von Bekannten eine Einladung bekommen sie doch mal in Sofia zu besuchen. Da ich dieses Halbjahr eh noch meinen Azubi Urlaub loswerden muss habe ich mich dann gleich auf die Suche nach günstigen Tickets gemacht. Fündig geworden bin ich bei Wizz-Air. Der Hin- und Rückflug kostet mich insgesamt 100€ was durchaus fair ist. Der Haken an der Sache ist allerdings – Flughafen Dortmund. Von Augsburg auch nicht gerade der nächste Weg. Dazu auch noch Abflug um 8 Uhr in der Früh, was natürlich auch heißt, dass man so gegen 6 Uhr auch schon da sein sollte. Um die Uhrzeit fahren allerdings noch keine Züge. Also war meine erste Überlegung einfach die Nacht in Dortmund zu bleiben. Zum Glück hatte ich noch mit meinem Ex-Mitbewohner geredet der mich dann spontan auch noch nach Frankfurt eingeladen hat. Was auch den positiven Nebeneffekt hat, dass ich nach Dortmund einen super Zug noch erwischen kann und damit nicht viele tote Zeit bzw. eine ganze Nacht am Flughafen verbringen muss. So sitze ich hier, mit vollem Koffer und ausgestattet mit einem günstigen Lidl Ticket (danke hierfür noch einmal an den Jan), schon wieder im Zug Richtung Urlaub. Das nächste mal wenn es wieder solche Tickets bei einem Discounter geben sollte, stehe ich mit vollem Geldbeutel um 5 Uhr am Discounter und warte bis er aufmacht! Das Ding ist für zwei einfache Fahrten egal wohin und kostet 55€. Allein die einfache Fahrt nach Dortmund hätte mich – sogar mit Bahncard 50 – mehr gekostet.

Als ich letztes Jahr in Frankfurt war, wurde ich eigentlich positiv überrascht. Habe schon viele die Stadt schlechtreden hören, aber ich fand sie damals eigentlich recht schön. Vor allem das Fest am Mainufer war echt schön. Das Wetter sowieso. Bin mal gespannt was ich bis Montag noch so alles sehen werde.

Am Abend dann erst einmal eine gepflegte Runde Poker gegen meinen Ex-Mitbewohner gespielt verloren. Dieses mal ging es um echtes Geld, früher hatten wir immer um die GEZ-Gebühren gespielt ;-) Am nächsten Tag gegen Nachmittag sind wir dann zum Main gefahren um Kubb zu spielen. Kubb ist im Prinzip die finnische Version von Boßeln. Man startet mit fünf dickeren Hölzern, die in einer Linie aufgestellt werden, auf der eigenen und der gegnerischen Seite in der Mitte steht der König. Mit sechs Stäben muss man dann versuchen die Gegnerischen Hölzer zu treffen, wobei der König erst ganz am Schluss fällt. Natürlich gibt es noch ein paar weitere Regeln, aber auf die will ich jetzt nicht eingehen – lest bei Wiki nach. Das Spiel macht aber durchaus Spaß. Passt sicher auch sehr gut in den Sommer, wenn man beim Grillen ist mit gemütlich 1-2-3 Bierchen.

Kubb Spiel am Mainufer

Ansonsten noch ein wenig durch die Stadt geschlendert. Jetzt aktuell sitze ich mal wieder im Zug bzw. genau er in der S-Bahn nach Wiesbaden um dort meine Verwandten zu besuchen. Eine Bestätigung, dass die online Tickets der Bahn sich lohnen, habe ich auch gerade wieder bekommen. Am Hauptbahnhof, der Zug fährt in drei Minuten und man muss noch schnell ein Ticket lösen. An und für sich ja kein Problem. Allerdings dann äußerst ärgerlich, wenn der Automat aufgrund mangelndem Wechselgeld keine Scheine annimmt und man auch nicht gerade 6,75€ in Kleingeld zur Hand hat. Beim Schaffner kann man ja auch nur noch selten Karten kaufen. Sch… Bahn…

Es war schön in Wiesbaden. Freut mich jedes mal wieder meine Familie (Tante, Onkel, Cousins und Cousine) zu sehen. Gemütlich essen, tratschen oder mit dem keinen Cousin spielen bzw. ihm bei den Hausaufgaben helfen ;-)

Jetzt ist es gerade 0 Uhr durch und ich sitze im Zug nach Dortmund. Ankunft 3:30 Uhr. Um 4:30 Uhr geht mein Bus zum Flughafen und ab 6 Uhr kann ich einchecken. Es wird also eine lange Nacht. Zum Glück ist der Zug fast leer. Ich hoffe mal, dass ich noch ein paar Stunden Schlaf finden kann.

Aus dem Schlaf wurde mehr ein ab zu mal eindösen. Wenigstens gab es am Dortmunder Bahnhof einen Stand der Heiße Schokolade und Crêpes schon um 4 Uhr verkauft. Mmhhh und das sogar noch zu wirklich normalen Preisen (Schoko 1,30 €; Crêpes + Nutella 2,50 €). Trotzdem überraschend viel los für die Uhrzeit auf dem Bahnhof. Inzwischen auch schon am Flughafen angekommen. Immer wieder ärgerlich, dass es hier in Deutschland W-Lan Internet nur zu überteuerten Hot-Spot Preisen gibt und nicht einfach so frei verfügbar ist. Bis der Check-In aufmacht dauert es auch noch eine ganze Stunde.

Ganz großes Kino!

3. Februar 2009

Aber echt:

Die Radsaison…

3. Februar 2009

… ist eröffnet! :-) Durch den Streik der ÖPNV Mitarbeiter war ich heute gezwungen mein Fahrrad auszumotten um zur Arbeit zu kommen. Und durch das schöne Föhn-Wetter musste ich einfach eine sportliche Runde (~22km) mit dem Rad drehen.

Radsaison

Ja, es war noch ein weng arg matschig…

Langsam reichts!

3. Februar 2009

Ich meine historisches Erinnern ist ja okay und gut. Wie ich auch immer sage ist es auch wichtig sich an die NS Zeit und die Gräueltaten des NAZI-Regimes zu erinnern, damit so etwas nie wieder passieren kann. Aber muss man denn wirklich jedes einzelne Wort auf die Goldwage legen weil es auch nur irgendwie mit einer Phrase aus der NS-Zeit zusammenhängen könnte? Gut das ein Arbeit macht frei nicht umbedingt für die Werbung geeignet ist, ist verständlich. Aber Jedem das Seine? Für mich eine normale Phrase der deutschen Sprache. Wenn auch Sonderkommando ein “böses Wort” sein soll dann fordere ich auch die Einstellung sämtlicher SOKO-Sendungen im Fernsehen und sowieso die Umbenennung der gleichen Einheiten bei der Polizei! Manchmal kann man nur noch den Kopf schütteln über solch eine verholene Moralapostelei. Ich denke da gibt es weitaus schlimmere Sachen *in die rechte Ecke schiel*.

Barcelona VII - Bilder

30. Januar 2009

Was lange währt wird endlich gut. Hier könnt ihr endlich ein paar ausgewählte Bilder vom Urlaub finden.
Sogar mit Cat-Content! ;-)

Routine

24. Januar 2009

Langsam aber sicher bin ich echt routiniert was Umzüge angeht. Bedingt durch den eigenen, den der Mitbewohner(innen) und zu guter letzt heute auch noch den meines Freundes. Selbst das Aufbauen von IKEA Möbeln geht inzwischen schon echt flott :-) Von sperrigen Möbeln millimeterweise durch das Treppenhaus bugsieren ganz zu schweigen. Fehlt jetzt eigentlich nur, dass ich mal Geld dafür bekomme ;-)

Die letzten Wochen auch durch komplett Süddeutschland, einmal von links (Karlsruhe) bis fast nach ganz rechts (Nürnberg) gekommen. In Schwaben ists halt doch immer noch am schönsten ;-)

Barcelona VI - Heimreise und Fazit

21. Januar 2009

Wieder auf dem Weg zurück, wo die Reise angefangen hat. Der Tag startete allerdings ein wenig chaotisch. Durch unsere vorausschauende Planung, ein gutes Zeitmanagement und den super öffentlichen Verkehrsmittel schafften und unserer gestern gewonnen Kondition wir es, zwar sehr stark außer Atem, gerade noch pünktlich den Busbahnhof zu erwischen – um festzustellen, dass Montags gar kein Bus zum Flughafen um die Uhrzeit fährt Irgendwo in der Broschüre stand das auch drin. Allerdings so klein gedruckt, dass man sich schon schwer tut das zu lesen. Aber zum glück waren wir nicht die einzigen denen es genauso ging wie uns. So konnten wir wenigstens ein Taxi komplett voll machen und uns die Fahrtkosten teilen, was aber trotzdem schon sehr ärgerlich war, vor allem da ich bei der Hinfahrt gleich ein Return Ticket für den Bus mit gekauft hatte.
Der Flug verlief unspektakulär. Lustig war meine Kombination aus Zügen. Zuerst ein Schweizer Eurocity, dann ein Französischer TGV und jetzt wo ich diese Zeilen hier tippe sitze ich in einem Deutschen ICE. Und jetzt ratet mal welcher von den drei Zügen 25 Minuten Verspätung hat? :-P
Abschließend kann ich sagen, dass es auf jeden Fall ein super Urlaub war. Natürlich reichen drei Tage bei weiten nicht um alles von Barcelona sehen zu können. Aber einen kleinen, schönen Einblick, habe ich auf jeden Fall bekommen. Ich denke für mehr müsste man sich mindestens zwei Wochen zeit nehmen. Positiv überrascht war ich auch von dem Hostel. Im Voraus wurde mir von einigen Abgeraten die schlechte Erfahrungen mit Hostels gemacht hatten. Mein Eindruck war aber genau das Gegenteil. Okay lag sicher auch daran, dass wir ab der zweiten Nacht unser 12er Zimmer komplett alleine hatten. Ich denke für Städtereisen ist es sicher nicht ganz verkehrt auch einmal entgegen der Saison zu reisen. Billiger auf jeden Fall. Wobei mein geplantes Budget (100 Euro, exklusiv Flug und Bahnfahrt) dann doch um eine ganze Ecke überschritten wurde, eben durch solch ungeplanten Kosten wie der Taxifahrt oder dem dann doch relativ teurem Essen in Barcelona. Wert war es aber auf jeden Fall!
Und jetzt lasse ich lieber Bilder sprechen und freue mich schon auf eure Kommentare!

Barcelona V - Sehenswürdigkeiten 2

19. Januar 2009

Jetzt ist der Urlaub auch schon wieder fast vorbei. Von den vier Sehenswürdigkeiten, die wir heute eigentlich anschauen wollten haben wir nur eine einzige geschafft. Aber wie!


Sagrat Cor @ Flickr. (c) by Trondelarius

Die Kirche Sagrat Cor steht auf dem Gipfel des 512 m hohen Berges Tibidabo. Das Aussehen erinnert ein klein wenig an Minias Tirith aus Herr der Ringe, meiner Meinung nach. Problem ist nur, dass die ganze Geschichte ein wenig ausserhalb von Barcelona liegt. Allerdings ist das dank dem super Metro System auch kein Problem. Ein klein wenig den Berg hoch kommt man dann mit der nostalgischen Straßenbahn Tramvia Blau . Wir dachten die bringt uns bis ganz nach oben und haben uns schon mal ein Hin- und Zurück Ticket für 4,20 Euro (!) gekauft. Ich meine es wahr zwar ganz nett mal in einer Trambahn zu hocken die aus den Dreißigern stammt. Aber für etwas mehr als fünf Minuten Fahrt und eine eigentlich nur unwesentliche Höhenzunahme war das schon sehr übertrieben. Den größten Part des Berges übernimmt dann eine Seilbahn. Aber dort dann noch einmal Geld zu bezahlen war uns definitiv zu blöd. Also haben wir uns auf Schusters Rappen gemacht und haben uns den nächst besten Trampelpfad den Berg hoch gesucht.

trampelpfad

Rückblickend betrachtet war das die definitiv beste Entscheidung des ganzen Tages. Wir hatten zwar noch anstrengende geschätzte vierhundert Höhemeter auf verwegenen Pfaden vor uns, aber dafür ein Panorama-Blick über die Stadt, welcher einfach nur noch gigantisch war.

panoramamauer

Wir waren knapp 1 ½ - 2 Stunden unterwegs, immer wieder unterbrochen durch Pausen um einfach den schönen Blick über die Stadt genießen zu können. Als wir dann endlich bei der Kirche angekommen waren, begann auch schon gerade die Sonne zu Sinken.

sonnenuntergang

Die Kirche selbst sieht von Außen einfach nur gewaltig aus. Umso ernüchternder ist es allerdings wenn man rein schaut. Kleiner als es von außen aussieht, wahnsinnig hoch und irgendwie kahl und modern. Gut, ich bin aber auch von Barock-Rokoko Kirchen verwöhnt. Sehr schön ist, allerdings, dass man auf den höchsten Punkt der Kirche mit einen Fahrstuhl hoch kann (gegen 2 Euro Ablass… ähh Gebühr) und der Blick von dort aus ist auch absolut genial und faszinierend. Auf der Wanderung selbst war es der Blick über ganz Barcelona. Auf der Aussichtsplattform der Kirche hatte man einen Blick über das ganze umgebende Land und die angrenzenden Berge. Dazu noch einen Sonnenuntergang, der jedes noch so schöne Gemälde in den Schatten gestellt hat. Leider kann man so etwas nur sehr schlecht in Fotos fassen. Vor allem auch nicht mit einer einfachen Digitalkamera. Als die Sonne dann untergegangen war machten wir uns auch schon wieder auf den Heimweg, der zum dank den Öffentlichen recht schnell verlief. Noch ein gemütliches Restaurant in der Nähe der Rambla gesucht und fürstlich gespeist (*hust* es war zu mindestens viel und Billig).

Im Hostel angekommen war es dann doch auch schon wieder recht spät. Wir hatten zwar ursprünglich geplant noch einmal in die Stadt zu ziehen, aber da es eh schon recht spät war und wir doch recht müde durch Schlafmangel und der Wanderung waren entschlossen wir doch lieber im Hostel zu bleiben.

Morgen Heute früh geht es dann auch schon wieder zurück nach Deutschland. Schade eigentlich. Hätte ruhig länger dauern können. Wie die Heimreise war und Bilder wird es wohl morgen geben.

Barcelona IV - Nightlife

18. Januar 2009

Also das Nachtleben hier ist interessant. Allgemein kann man sagen, dass die Spanier wohl sehr viel später anfangen als die Deutschen. Kommt man hier um 12 Uhr in die Stadt, dann fängt der Abend erst an. Also saßen wir noch ein wenig im Hostel und genossen – mehr oder weniger – einen Anis del Mono, den wir gekauft hatten. Das Getränk ist eine Mischung aus Ouzo und Sambuka. Auf jeden Fall sehr süß. So gestärkt ging es dann rein in die Stadt. Zuerst ein wenig in einer Kneipe verhockt und dann etwas über die La Rambla - die Flaniermeile in Barcelona – geschlendert. Dazu kann ich allerdings sagen, dass es doch ein wenig arg erschreckend war. Die Reeperbahn ist ein Witz dagegen. Nicht weil dort großartig anzügliche Geschäfte wären. Aber man kann keine 10 Meter laufen ohne von einer der äußerst zahlreichen schwarzafrikanischen Prostituierten angemacht und begrabscht zu werden. Man kann es zwar schlecht einschätzen, aber ich bin mir sicher, dass von diesen auch noch nicht einmal alle 18 waren. Kaum hat man die hinter sich gelassen wird man gefragt ob man Haschisch, Koks oder Heroin haben möchte. Zieht man auch an den Dealern weiter kommen die Bier und Essensverkäufer. Man meint man sei irgendwo auf einem orientalisch/afrikanischen Basar. Eigentliche ist die La Rambla eine schöne Flaniermeile auch von den Häusern und den Läden. Aber das hatte dann doch ein wenig meinen guten Eindruck zunichte gemacht. Aber nichts desto trotz ging es dann noch ein wenig weiter. All zu viele Clubs hatten zwar nicht mehr offen, aber wir haben noch einen guten gefunden. Ein paar Holländern zum Dank (keine Ahnung wieso ;-)) konnten wir sogar kostenlos rein. Der Club selber war eigentlich ganz in Ordnung. Es gab mehrere Räume und in einem lief sogar Rockartiges. Allerdings fande ich es ein wenig übertrieben 6 Euro für eine 0,33 Flasche Bier zu verlangen.
Sehr lachen musste ich als der DJ von Electic Six – Gay Bar auflegte und durch Zufall just in diesem Moment ein paar Zylinderträger den Raum betraten :-D
Irgendwann recht früh ging es dann wieder ins Hostel. Jetzt ist dann auch erste einmal Stadttour teil zwei und wahrscheinlich ein wenig am Strand liegen angesagt :-) Leider auch schon wieder der letzte volle Tag in Barcelona :-(

Barcelona III - Sehenswürdigkeiten 1

17. Januar 2009

Gleich vorweg: Ich würde den Beitrag gerne mit etwas Bildern schmücken, aber mein Cardreader spinnt leider gerade *grumel* Aber ich werde sicher noch einige nachliefern.
Seit heute Mittag waren wir jetzt dann unterwegs um uns die Sehenswürdigkeiten von Barcelona mal ein wenig genauer anzusehen. Für alle in Deutschland: Heute Mittag war es sogar so mild um nur im T-Shirt durch die Gegen zu ziehen :-) Angefangen haben wir beim Arc de Triomf, dem kolossalem Triumphbogen in Barcelona. Dagegen ist der ursprüngliche in Rom ja eher ein Klacks. Auch die Parkanlagen etwas weiter hinter, nicht unweit vom Zoo, sind wunderschön. Man merkte allerdings schon, dass im Moment eigentlich ja Winter ist, an den ausgeschalteten Brunnen etc. Nichts desto trotz wunderschöne Anlagen. Danach ging es erst einmal so ein wenig durch die Stadt auf der Suche nach etwas essbaren bzw. einem Supermarkt um uns mit Trinken und Chips einzudecken *g*. Als wir schließlich alles gefunden und gekauft hatten ging es weiter zur Sagrada Família. Zu dieser Kirche sei gesagt, dass sie 1882 begonnen, jedoch bis heute nicht vollendet wurde. Sie ist wirklich monumental und in einem Stil den man beim besten Willen nicht einordnen kann. Habe noch nie solch ein Gebäude gesehen. Dass die Kirche noch nicht fertiggestellt ist macht es nicht minder beeindruckend. Man sieht ja auch selten eine Kirche die noch im Bau ist. Zudem noch so eine große. Hier ärgert es mich jetzt gerade besonders, dass ich noch keine Fotos zeigen kann. Aber ich werde sie baldmöglichst nachreichen. Ich hätte die Kirche auch sehr gerne von innen gesehen, allerdings waren mir 11€ bzw. 9€ für Schüler und Studenten dann doch ein klein wenig viel zu teuer! Das kann man von Barcelona auch allgemein sagen das günstigste Fleckchen Land ist es bei weiten nicht. Die Lebenshaltungskosten zumindest für Essen und Trinken sind nicht gerade sehr niedrig.
Nach der Kirche ging es dann weiter nach Barri Gòtic, dem gotischen Viertel und historischen Stadtkern. Wie der Name schon sagt findet man dort viele alte Gebäude und kleine verwinkelte Gassen. Sehr schön sind auch die Geschäfte die dort zu finden sind. Kleine Nischengeschäfte die durchgehend sehr schön hergerichtet sind in den alten Gebäuden. Sehr viel davon haben wir allerdings nicht gesehen, da wir bald zum alten Hafen gelaufen sind. Nach einigem schlendern über besagten ging auch schon die Sonne unter und wir machten uns dann doch langsam mal auf den Weg wieder ins Hostel. Alles in allem kann ich sagen, dass mir was ich gesehen habe schon mal sehr gut gefallen hat. Morgen kommt noch teil Zwei der Stadtbesichtigung mit einigen Punkten die wir schon geplant haben. Jetzt muss erst einmal das Nachtleben von Barcelona zeigen was es drauf hat :-)
Sehr lobenswert sind hier auch die Metros. Fahren im Normalfall im 4-Minuten Takt und man kommt schnell und Problemlos an jede Ecke der Stadt. Auch schön ist, dass sie Samstags komplett durchfahren.